Diese Seite verwendet Cookies um reibungslos zu funktionieren.

20 Jahre GAPiD: Feiern Sie mit!

Falls Sie noch nicht wissen, wofür das Kürzel „GAPiD“ steht: Dahinter verbirgt sich die Gesellschaft für Anthroposophische Pharmazie in Deutschland e. V. Vor 20 Jahren gründeten engagierte Apothekerinnen und Apotheker die Fachgesellschaft im Rudolf-Steiner-Haus in Stuttgart. Bis heute ist es das Ziel der gemeinnützigen Arbeit des Vereins, zu einem zukunftsfähigen, dem Menschen zugewandten Gesundheitswesen beizutragen. Dazu gehört auch, Kundinnen und Kunden in Apotheken integrativ und individuell zu beraten und mit anthroposophischen Arzneimitteln zu versorgen.

Kostenlose Vortragsreihe zum Jubiläum

Das Jubiläumsjahr 2021 soll gebührend gefeiert werden – am liebsten mit Ihnen gemeinsam! Interessieren Sie sich für Anthroposophische Pharmazie? Oder möchten Sie erst einmal wissen, was genau man darunter versteht? Dann schauen Sie sich gerne unsere kostenlose Vortragsreihe an. Wir haben sie exklusiv zum 20-jährigen Bestehen entwickelt und dürfen Sie nun herzlich dazu einladen. Oder werfen Sie einen Blick in die Veranstaltungsreihe der GAPiD-Akademie, die Fachvorträge und Weiterbildungen zu verschiedenen Therapieansätzen und  ‑schwerpunkten bietet, etwa zu den Themen Immunsystem, Verdauungsstörungen oder Schlaf.

Unsere Jubiläumsvorträge gefallen Ihnen?
Unterstützen Sie gerne unsere Arbeit durch eine Mitgliedschaft.

Themen 

Mensch und Natur im Mittelpunkt

Die GAPiD versteht ihre Arbeit, wie oben schon angedeutet, als gemeinnützig. Im Zentrum allen Handelns stehen Mensch und Natur. Dabei geht es einerseits um die Erhaltung von Gesundheit und andererseits um eine Hilfestellung zur Gesundung im Krankheitsfall. Natürliche Arzneimittel bilden die Basis dieser Hilfe. Um ihre Ziele zu erreichen, setzt sich die GAPiD für den Aufbau und die Weitergabe von Wissen ein, vor allem mit Angeboten zu Aus-, Fort- und Weiterbildung. Ein wichtiges Vorhaben ist die offizielle Anerkennung des Fachapothekers für Anthroposophische Pharmazie. Bei all ihrem Tun richtet die Gesellschaft ihren Blick immer auch in die Zukunft: „Wie soll sich unser Berufsfeld weiterentwickeln?“ und „Wo gibt es Forschungsbedarf?“ sind zentrale Fragen. Lesen Sie mehr über unsere Ziele und Anliegen im Leitbild.

Als gemeinnütziger Verein freuen wir uns über Spenden. Diese können steuerlich geltend gemacht werden.

Gesellschaft für Anthroposophische Pharmazie in Deutschland e.V. (GAPiD):
Kreissparkasse Ostalb
IBAN-Nr. DE50 6145 0050 0805 2375 04
BIC: OASPDE6A

Meilensteine der Anthroposophischen Pharmazie

1912 - 1914

Im Entwicklungslabor von Dr. Oskar Schmiedel in München entstehen im Auftrag Dr. Rudolf Steiners die ersten anthroposophisch-inspirierten kosmetischen und pharmazeutischen Präparate.

1912 - 1914

1920

Schmiedel, Steiner und der Arzt Ludwig Noll erschaffen im schweizerischen Dornach die ersten arzneilichen Kompositionen.

1921

Das Klinisch-Therapeutische Institut in Arlesheim gibt ein offizielles Verzeichnis mit den wichtigsten 19 anthroposophischen Arzneimitteln heraus. Die Präparate entstehen unter Schmiedels Leitung in einem der Klinik angegliederten Forschungslabor, einem Vorgänger der späteren Weleda AG. Die Ärzte Dr. Ludwig Noll und Dr. Felix Peipers geben ebenfalls eine Liste mit 15 Heilmitteln heraus. Im Schwäbisch Gmünder Betrieb der späteren Weleda AG läuft die industrielle Produktion von Pflege- und Arzneimitteln an. 

1921

1922

Es entsteht eine Art „Urheilmittelliste“ mit mehr als 200 Rezepturen.
110 Präparate-Angaben darin stammen von Dr. Rudolf Steiner, weitere von Dr. Ludwig Noll und der Ärztin Dr. Ita Wegman.

1929/1935

Der Chemiker Dr. Rudolf Hauschka beschäftigt sich auf Wegmans Bitte hin intensiv mit der Herstellung wässriger Pflanzenextrakte unter Anwendung rhythmischer Prozesse – die Geburtsstunde der WALA Heilmittel GmbH in Bad Boll / Eckwälden, die 6 Jahre später gegründet wird.

1929/1935

1990er-Jahre

Um kollegiale Kontakte und fachliche Zusammenarbeit zu fördern, verfolgt der Apotheker Dr. Manfred Kohlhase die Gründung eines anthroposophischen Apotheker-Berufsverbandes und initiiert eine anthroposophisch-pharmazeutische Arbeitsgruppe, die diesen vorbereitet.

Januar 2001

Aus Kohlhases Arbeitsgruppe heraus kommt es in Stuttgart zur Gründung des Berufsverbandes Anthroposophischer Apotheker in Deutschland e. V. (BAAD). Im selben Jahr entstehen auch die International Association of Anthroposophic Pharmacists (IAAP) in Dornach sowie zahlreiche Schwestervereine, zunächst in Europa, später auch in Übersee.

Januar 2001

2005

Der Berufsverband entwickelt sich durch seine zunehmend gemeinnützige Arbeit hin zu einer Fachgesellschaft und ändert seinen Namen in Gesellschaft Anthroposophischer Apotheker in Deutschland e. V. (GAPiD).

Ab 2008

Einrichtung der GAPiD-Akademie und Etablierung einer internen Weiterbildung.

Ab 2008

2019

Es erfolgt eine erneute Namensänderung, um die Fachdisziplin der Anthroposophischen Pharmazie stärker in den Vordergrund zu stellen: Gesellschaft für Anthroposophische Pharmazie in Deutschland e. V. (GAPiD).

 

Wenn Sie noch tiefer in Historie und Grundlagen einsteigen möchten, werfen Sie doch einen Blick in unsere umfangreiche Literaturliste.

Impressum Datenschutzerklärung