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Fragen und Antworten für Neueinsteigende

 

Ein herzliches Willkommen auf der Website der GAPiD, der Gesellschaft für Anthroposophische Pharmazie in Deutschland e. V. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der mitarbeiten möchte an einem Gesundheitssystem, das dem Menschen dient. Der Mensch und seine individuelle Gesundheit stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Im Folgenden beantworten wir zentrale Fragen für Neueinsteigende sowie generell für alle Interessierten.

 

Was versteht man unter „Pharmazie“?

Die Fachdisziplin der Pharmazie ist eine „interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der Beschaffenheit, Wirkung, Entwicklung, Prüfung, Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln befasst“ 1. Für uns gehört auch die Arzneimittel-Beratung als ein zentrales Element zur Begriffserklärung. 

 

Was bedeutet der Begriff „Anthroposophische Pharmazie“? 

Die Anthroposophische Pharmazie erweitert die Pharmazie um das von Dr. Rudolf Steiner geprägte Verständnis von Mensch und Natur. Danach wird der Mensch als Einheit von Körper, Seele und Geist betrachtet und in eine Beziehung zu seiner Umwelt gestellt. Diese ganzheitliche Sichtweise bildet die Grundlage bei der Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln sowie für die Beratung in der Apotheke. Eine gute Einführung bietet das Büchlein „Grundfragen zur Anthroposophischen Medizin und Pharmazie“, herausgegeben von der GAPiD 2Noch mehr Wissenswertes lesen Sie in unserem Leitbild 3.

 

Was sind anthroposophische Arzneimittel?

Die benötigten Roh- und Ausgangsstoffe für anthroposophische Arzneimittel entstammen der Natur und werden mit anerkannten pharmazeutischen Verfahren verarbeitet, die es zum Teil nur in der Anthroposophischen Pharmazie gibt. Das grundlegende Verständnis von Natursubstanzen sowie ihre zielgerichtete Verarbeitung lässt wirksame Arzneimittel entstehen, die vor allem die Selbstheilungskräfte stärken.

 

Wie ist die Anthroposophische Pharmazie entstanden?

Impulsgeber war Dr. Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, was wörtlich „die Weisheit vom Menschen“ bedeutet. Von Rudolf Steiner inspiriert oder direkt beauftragt, begannen ab 1920 engagierte Pharmazeuten, wie zum Beispiel Dr. Oskar Schmiedel und später Dr. Rudolf Hauschka, mit der Entwicklung entsprechender Arzneimittel. Tiefer eintauchen in die Historie können Sie in dem Büchlein „Pioniere der Anthroposophischen Pharmazie“ (https://www.bod.de/buchshop/pioniere-der-anthroposophischen-pharmazie-johannes-zwiauer-9783842379336).4

 

Wo „lebt“ die Anthroposophische Pharmazie heute?

Wir praktizieren Anthroposophische Pharmazie in der Beratung von Kund:innen in öffentlichen Apotheken oder Krankenhäusern, bei der Entwicklung und Herstellung anthroposophischer Arzneimittel in Apotheken oder den eigens gegründeten pharmazeutischen Betrieben sowie in der Forschung. Die Anthroposophische Pharmazie „lebt“ auch in der GAPiD sowie in weiteren Verbänden auf der ganzen Welt.

 

Ihre Frage ist nicht dabei? Dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Oder stöbern Sie in unseren Literatur-Empfehlungen.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pharmazie
[2] https://gapid.de/akademie/literatur/9-aka/112-grundfragen-zur-anthroposophischen-medizin-und-pharmazie
[3] https://gapid.de/ev/leitbild
[4] Ausführliche Literaturhinweise unter https://gapid.de/akademie/literatur

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